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Haubitze ist die tschechische Verstümmelung von Haussnitz Hauptbüchse, einer verkürzten Steinbüchse, aus der sich später die Haubitze als kurzes Geschütz entwickelte. Der Name Haubitze hat erst am Ende des 19. Jahrhunderts Anwendung gefunden. Die ersten Haubitzen (mit glattem Rohr) kamen in dem 15. Jahrhundert in Europa, in Deutschland und Italien, auf. Mit ihnen wurden Steinkartätschen, ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit Sprengstoff gefüllte Granaten verschossen. In Rußland kamen Haubitzen in der Mitte des 16. Jahrhunderts auf. Sie wurden als Gakownizy, Gaufnizy(Gafunizy) genannt.
Das Rohr der Haubitze war kürzer als das der Kanone (ca. 12 bis 15 Kaliberlängen). Dadurch sinkt zwar die mögliche Geschoßgeschwindigkeit, durch die kürzere Bauweise ist jedoch eine stärkere Rohrerhöhung als bei der Kanone möglich. Die größere Erhöhung ermöglicht den Bogenschuß.
Durch die verbesserte Werkstofftechnik konnte aber die Rohrlänge wieder vergrößert werden, ohne dass der Höhenwinkel des Geschützes eingeschränkt wird. Die Unterscheidung zwischen Haubitze und Kanone ist daher fließend, ebenso wie die Abgrenzung mit kurzem Rohr zu dem Mörser.
Panzerhaubitze M109 Ar in Stellung
Moderne Artilleriegeschütze sind fast allesamt Haubitzen, meist auf Selbstfahrlafetten als Panzerhaubitzen. Gezogene Haubitzen werden häufig als Feldhaubitze genannt. Daneben existieren noch spezielle Ausführungen wie zerlegbare Gebirgshaubitzen oder leichte Geschütze, die luftverlastbar sind.
Einige Haubitzen: M1, M2, M115 (Die Selbstfahrvariante der M115 ist die M110.)
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